8. Dezember 2019 | Freizeit

„Baueinsatz in Kenia?!“

 

– das wäre eine feine Sache, dachten sich vor circa einem Jahr David Kegler (Jugendreferent) und Peter Kloos (Ältester der FeG Bechlingen). Gemeinsam wurde Werbung gemacht, vorbereitet, geplant und gebetet. „Da bin ich dabei!“ dachten sich 10 junge Erwachsene und mit viel Unterstützung aus unseren beiden Gemeinden ging es dann am 29. September mit dem Flieger nach Kenia.

Eine neue Erfahrung, mit viel Vorbereitungsarbeit, war es für mich Organisator dieser Missionsfreizeit zu sein. Meine Arbeit war anders als bei den Einsätzen vorher. Verantwortung für die jungen Erwachsenen zu haben, war eine Herausforderung für mich. Der Terminplan war sehr voll, aber es hat alles geklappt, was wir vorhatten. Ich denke mal wegen der vielen Gebete. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen. (Peter)

Kaum angekommen waren wir schon einen ganzen Tag mit dem Auto unterwegs, da die Station in Ngecheck eine Tagesreise entfernt ist von der Hauptstadt Nairobi.

Die Gastfreundschaft der Kenianer war für mich ein absolutes Highlight. Als wir ankamen wurden wir sofort herzlich empfangen und es wurde im großen Kreis mit allen angehörigen Gott dafür gedankt, dass wir alle gut angekommen sind. (André)

Schnell wurde unser kleines Team, ein Teil des größeren Teams in Ngecheck. Wir haben zusammen gearbeitet, gegessen und geredet.

Mir sind besonders die Menschen in Erinnerung geblieben. Sowohl die nicht so schönen Erfahrungen (im Slum und in der Stadt), als auch die schönen Kontakte (mit den Kindern oder den kenianischen Arbeitern auf der Station). (Mario)

Unsere Bauprojekte waren: ein neuer Anstrich im Speisesaal und die Verbesserung der Akustik des Versammlungsraums. Also haben wir gestrichen, Holz zugeschnitten, Bastmatten an die abgehängte Decke getackert und dekorative Schalldämpfer an den Wänden angebracht.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, praktisch zu arbeiten und am Ende ein tolles Ergebnis zu sehen. (Manu)

Trotz kleinerer Reibereien, denke ich können wir alle Marcel zustimmen:

Ich fand auch unsere eigentlich doch zum allergrößten Teil sehr harmonische Gruppe richtig gut. (Marcel)

Teil des Programms waren auch verschiedene Schuleinsätze. Am Samstag waren wir im Gefängnis, um einen Gottesdienst zu gestalten und zusammen mit den Frauen Volleyball zu spielen.

Für mich war besonders eindrücklich, die Erfahrung im Frauengefängnis und dass ich dort predigen durfte. (Julie)

Am Sonntag sind wir in den Gottesdienst gegangen (!). Doch der Glaube ist nicht nur am Sonntag zu finden.

Besonders beeindruckt hat mich der weitverbreitete und konsequente Glauben der Kenianer. An jeder Ecke war eine Kirche oder eine christliche Schule. Kinder kommen schon früh mit dem Glauben in Kontakt. (Kai)

Zum Abschluss unserer zwei Wochen haben wir noch zwei Seen besucht und weitere Einsatzorte von DIGUNA kennen gelernt.

Für mich war der Segen Gottes ganz oft wirklich greifbar. Trotz Spontanität hat eigentlich alles gut funktioniert. Auch besonders dankbar bin ich, dass kein Unfall passiert ist. (Dave)

Ich denke, für jeden der dabei war, war diese Reise etwas Besonderes. Die Eindrücke und Erfahrungen werden uns weiter begleiten.

Ich glaube ohne diese Truppe wäre der Trip nicht das gleiche gewesen. Wie hatten so viel Spaß und haben zusammen so viel erlebt. (Luca)

Danke an alle, die uns im Gebet oder durch ihre Unterstützung begleitet haben. Auch ohne euch wäre es nicht das gleiche gewesen!

 

Elli Kegler